„Geht nicht gibt’s nicht!“ – Das Bochumer Netzwerk „Stadt für Alle“

Veranstaltung: Netzwerk Stadt für Alle
Ort: Soziales Zentrum, Josephstr. 2 44791 Bochum
Zeit: 17 – 19 Uhr, 25.04.2018

Das Ruhrgebiet liegt mit einer Armutsquote von über 20 % an der Spitze der Bundesrepublik. Dem fehlenden preiswerten Wohnraum stehen Leerstände gegenüber, die jedoch nicht zur Nutzung verfügbar sind. Besonders durch die Ankunft von Geflüchteten in den Jahren 2015 und 2016, die noch heute in großer Zahl in Containerlagern und anderen „Sammelunterkünften“ leben müssen, wurde Wohnraum auch in Bochum zu einem Thema.
Seit Oktober 2016 mischt sich das Netzwerk „Stadt für Alle“ in die Lokalpolitik Bochums ein. Das Netzwerk ist ein offener Zusammenschluss von stadtpolitisch interessierten Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen. Es setzt sich für eine soziale, solidarische und ökologische Stadtentwicklung ein.
Das Themenfeld Wohnen stand dabei bisher im Fokus. Ausgestattet mit wenigen Ressourcen und changierend zwischen harter Realpolitik und utopischem Überschuss, gelang es dem Netzwerk nicht nur, lokalpolitische Akzente zu setzen, sondern auch, als politischer Player ernst genommen zu werden.
Neben seinen drei zentralen Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum, Wohnungen statt Sammelunterkünften für Geflüchtete und der Öffnung von Leerständen für soziale Projekte forderte das Netzwerk „Stadt für Alle“ auch eine kommunale Zweckentfremdungssatzung.

An diesem Nachmittag wird die Arbeit und Mitmachmöglichkeiten des Netzwerks vorgestellt.

Homepage: stadt-fuer-alle-bochum.net
Facebook: https://www.facebook.com/StadtfueralleBochum/


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